Weitere Hilfsprojekte

Die Besichtigung weiterer Hilfsprojekte steht an. Hier gibt es die Interior-Academy, eine Schule direkt gegenüber der Blue Kitchen. Auch diese haben wir vor 2 Jahren schon einmal besichtigt und direkt fällt uns ein großes, zweistöckiges Gebäude im Rohbau auf. Auch hier geht es somit voran. Die jungen Schüler begrüßen uns mit Gesang und guter Laune. Viele Kleinigkeiten wie Kuscheltiere, Süssigkeiten und Luftballons werden direkt an die Kinder verteilt. Die riesige Einzelspende hebt sich hiervon jedoch wirklich deutlich ab. So überreichten die Hachenburger-Frischlinge den unglaublichen Betrag von 50000,- Euro an die Schule, welchen sie in ihrer 2-jährigen Vorbereitung für diese Rallye gesammelt haben. Ganz großes Kino!!

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Wir schauen uns die Klassenzimmer an, überreichen einen großen Schwung Kugelschreiber sowie Armbänder und einige Spielsachen an die Lehrer, mit der Bitte diese zu verteilen.

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Dann geht es direkt gegenüber zur LKW-Werkstatt. Hier werden Mechaniker und Mechanikerinnen ausgebildet, um ihnen eine gute Grundlage zu geben, mit ihren Fähigkeiten nach der Ausbildung ihren Lebensunterhalt zu bestreiten…und zu reparieren ist hier in Gambia immer etwas. Die Absolventen bekommen nach ihrer Ausbildung einen Satz Werkzeug mit auf den Weg und dürfen sich bei auftretenden Problemen immer wieder an diese Ausbildungswerkstatt wenden.

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Die angrenzende Tischlerei war vor 2 Jahren gerade ganz frisch eingerichtet und noch jungfräulich. Mittlerweile sieht es hier richtig nach Arbeit aus. 6 Auszubildenden fertigen gerade Stühle, während wir den Betrieb besichtigen. Auch hier geht es darum, den Menschen eine Grundlage zu geben, um mit ihren erlernten Fähigkeiten in der Zukunft für sich und ihre Familien sorgen zu können. Es ist schön zu sehen, wie richtig Leben in diese Tischlerei eingezogen ist. Wir besorgen uns noch ein schönes Stück Holz, denn wir haben noch einen Pokal zu basteln…

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Im Anschluss fahren wir auf einen „Holzmarkt“. Hier gibt es viele kleine Werkstätten und Verkaufsstände in denen alle möglichen Arten von Holzskulpturen erstellt und angeboten. Es ist sehr interessant zu sehen in welcher Art die Dinge aus dem rohen Stück Baum bis zur fertigen Kunst entstehen. Die permanente und aufdringliche Verkaufsberatung trübt diesen Rundgang jedoch etwas. Ein Besuch in einer „Galerie“ gibt tiefe Einblicke in die unterschiedlichsten Masken und Kostüme der einzelnen Stämme zu unterschiedlichsten Anlässen.

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Auf dem Rückweg in die Stadt wächst die Idee, die uns mitgegebenen Kinderkleidung zu verteilen und nicht nur als Gesamtpaket bei der DBO abzugeben. Almuth sortiert während der Fahrt passende Stapel für unterschiedlich alte Kinder, welche wir dann verteilen. Empfänger sind Frauen, die mit ihren Kindern an ihren Obstverkaufsständen sitzen, junge Kinder, die unseren Weg auf dem Fahrrad kreuzen oder Jugendliche die sich sehr über ein Fussball-Shirt freuen. Die Tatsache, dass wir die Dinge einzeln und nicht im großen Menschenpulk verteilen können, macht es sehr angenehm…

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Am Abend findet die Abschlussparty im Blue-Kirchen statt. Es gibt tolles Essen, Live-Musik und die Stimmung ist großartig. Ein Höhepunkt ist die Vergabe der Holztafeln als Preise in den unterschiedlichsten Kategorien. Und hier kommt unser Holz-Pokal aus der Tischlerei zum Einsatz: Wir verleihen diesen Extra-Preis, zaubern uns und er Empfängerin ein Lächeln ins Gesicht und lassen den Abend gemütlich mit einem Feuerwerk ausklingen.

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