Jetzt geht es bald los

Wir starten in einer Woche und es ist noch viel zu tun.

Jedoch haben wir auch in den vergangenen Tagen einige weitere Schritte am und um das Auto  absolviert und konnten den ein oder anderen Haken setzen. So bedanken wir uns wirklich herzlich beim Scheiben-Doktor in Wolfsburg. Wie schon vor 2 Jahren sind die Scheiben unseres Wohn- und Schlafzimmers nun wieder perfekt foliiert. Sieht klasse aus und schütz vor Sonne und all zu neugierigen Blicken. (Hintergrund-Info: In Gambia ist es nicht gestattet mit getönten Scheiben zu fahren, somit ist es wichtig, dass die Folie wieder abgenommen werden kann. Ausnahme: Wird die Strafe für das gesamte Jahr im Voraus gezahlt, sind die verdunkelten Scheiben „geduldet“…)

Scheibendoktor_900x150

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Weiterhin geht ein großes Dankeschön an Frolex-Werbung in Wolfsburg. Hier werden wir wieder großartig bei der Erstellung der Aufkleber für den Bus unterstützt. Das Gesamt-Kunstwerk und die Vorstellung unserer zahlreichen Unterstützer folgt in Kürze.

Frolex_900x150

2018_Aufkleber

Es wird noch ein paar „Nachzügler“ geben. Gleichzeitig erhielten wir vom Game-Point aus Wolfsburg noch viele giveaways, die wir auf unserer Reise verteilen dürfen. DANKE!

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Für den Bus warten viele Teile auf den Einbau:

Die LED-Lichtleiste kommt auf´s Dach, frisches Öl und Filter sind geplant und der stabile neue Unterfahrschutz wird montiert. Eine dezente Höherlegung gibt uns 3-4 cm mehr Platz unter dem Bus. Zusätzlich wird der Innenausbau komplettiert und viele Dinge finden ihren Platz im Innenraum.

Ein Veröffentlichung im internen Blog bei Volkswagen hat weitere Unterstützer und Interessierte aufmerksam gemacht und somit auch ein paar weitere benötigte Ausrüstungsgegenstände von unserer Liste gestrichen…

Es geht also mit Vollgas weiter und wir sind bisher guter Dinge bis zum 03.03. fertig zu werden :-)

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PieMuth in der Zeitung

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Heute reichen wir euch 2 Zeitungsartikel nach, die bereits vor einigen Tagen erschienen sind:

Wir in der Gifhorner-Rundschau (08.02.2018):

Hilfe zur Selbsthilfe und großes Abenteuer

Piet Burscheid und Almuth Ohainski starten am 3. März zu einer Rallye und versteigern in Afrika ihren VW-Bus. „Wir finden, das ist eine großartige Verbindung zwischen Challenge und Charity. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe und ein großes Abenteuer.“ Wir – das sind Almuth Ohainski (29) und Piet Burscheid (41) aus Parsau. Und mit dem großen Abenteuer meinen sie ihre Teilnahme an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Am 3. März geht es los.

Bereits zum zweiten Mal machen sie mit bei der Challenge der Dresden Banjul Organisation (DBO), die in diesem Jahr zum 25. Mal stattfindet. 2016 sind sie schon einmal mit einem privat gekauften alten VW Bus nach Banjul in Gambia (Westafrika) gefahren. Und sind begeistert.

Burscheid: „Die Idee hinter der Rallye Dresden-Dakar-Banjul ist, dass Personen ein Fahrzeug in ihrem Heimatland erwerben und dieses, mit Hilfsgütern an Bord, in einer dreiwöchigen Reise über 7000 Kilometer nach Gambia fahren.“ Die Fahrzeuge würden dort meistbietend versteigert und der Erlös fließe direkt in die Projekte der DBO, zu denen ein Gesundheitszentrum, eine Kfz-Werkstatt gehören.

„Wir haben unseren Bus damals gut verkauft“, berichtet Burscheid. Zwei Gambier hätten sich damit den Traum von einem Taxiunternehmen erfüllt. Deswegen fiel auch in diesem Jahr die Wahl auf einen VW Bus mit langem Radstand, „weil so etwas da gefragt ist“. An Bord werden der VW-Versuchsingenieur und die Apothekerin wieder Hilfsgüter haben. Bei diesen, wie auch beim Kauf des Busses, haben Familie, Freunde, Bekannte und Firmen gespendet. Auf der Homepage www.piemuth.de können Menschen, die helfen wollen, Infos bekommen.

Vom 3. März bis zum 2. April wird das Parsauer Paar unterwegs für den guten Zweck sein. Es gibt mehrere Treffpunkte, die die Teilnehmer individuell anfahren, aber ab 13. März, ab der Grenze zu Mauretanien, geht es nur noch im Konvoi weiter.

Burscheid ist sich sicher, dass auch dieses Mal die Rallye so „funktionieren wird, wie wir uns das vorher gedacht haben“, nämlich dass der Bus einen guten Erlös erzielen wird und dass sie wieder die Spenden „persönlich aus unseren Händen an die Empfänger“ übergeben. Burscheid: „Der gute Zweck funktioniert hier.“ 

Und ein weiterer Artikel in der Aller-Zeitung (10.02.2018):

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Was muss noch in den Bus?

Wir sind gerade mitten in unserem Innenausbau. Während der Rallye 2016 haben wir uns ganz wohl in unserm Bus gefühlt, so dass wir hier nur Kleinigkeiten ändern werden.

Technisch wird es das ein oder andere Update geben, so werden wir diesmal auf eine CB-Funkanlage setzen, da die benutzten PMR-Funkgeräte doch eher bescheiden funktionierten. Auch Licht können wir nicht genug haben: Hier ist der Plan einen leistungsstarken LED-Lichtbalken zu verwenden. Dinge wie der Unterschutz haben sich bewährt und wandern wieder 1:1 ins, bzw. unter das Fahrzeug.

Wir wurden nun mehrfach gefragt, was denn noch benötigt wird.
Für die Fahrzeugausrüstung, die auch komplett in Gambia gespendet und an die einzelnen Projekte verteilt wird,  haben wir einen Überblick erstellt.

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So ist es z.B. nötig genügend Kraftstoffreserven (Blechkanister) und Ersatzreifen dabei zu haben. Eine 12V Kühlbox ist bei den Temperaturen großartig!

Solltet ihr also etwas in diese Richtung „über“ haben, wie z.B. den alten Spanngurt, der nicht mehr genutzt wird, da 5 neue da sind; eine Schaufel, die sich nicht mehr gut anfühlt oder etwas in Richtung Campingzubehör, welches einfach nicht mehr verwendet wird…wir freuen uns. Es wird uns auf der Fahrt gute Dienste leisten und nach Ankunft einen glücklichen Nutzer finden, denn wir kommen nur mit einem Koffer zurück 😉

Wir versuchen die Liste aktuell zu halten. Meldet euch gern per Mail, per Telefon (0178 1658889), kommt vorbei, denn die meisten kennen uns ja oder nutzt das Kontaktformular unter diesem Beitrag.

Dinge die wir nicht mitnehmen können, reichen wir natürlich gern zurück…oder lagern sie fürs nächste Mal ein 😉

Sachspenden, welche nichts mit der Fahrzeugausrüstung zu tun haben, sind hier erstmal außen vor. Hier versuchen wir den Platz im Bus für medizinische & pharmazeutische Dinge zu nutzen, welche in Gambia direkt an die Krankenstation und die Schulen gehen. Wir sind selbst gespannt was wir hier erreichen. Ihr werdet davon lesen…

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Ein paar bewegte Bilder

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Diesmal ohne viele Worte ein paar Bilder vom Wochenende:

Nach bestandenem TÜV und erfolgter Zulassung (hier noch vielen Dank an G. Hobusch LVM) ist die Entscheidung für das Fahrzeug gefallen, mit dem wir am 03.03.2018 nach Gambia starten:

Es ist wie im Jahr 2016 ein Volkswagen T4 geworden:

Erstzulassung 1997 und ganze 68 PS aus dem 1,9l TurboDiesel werden uns hoffentlich gut ans Ziel bringen.

Das Fahrzeug (und dessen Inhalt) ist nach wie vor der Hauptbestandteil dieser Reise:
Es soll uns erstens gut in Gambia ankommen lassen und zweitens durch einen möglichst hohen Ertrag bei der öffentlichen Versteigerung einen hohen Spendenbetrag generieren.  –> 100% der Verkaufssumme fließen in die Projekte der DBO!!!

Unsere Wahl fiel somit abermals auf einen Fensterbus mit langem Radstand, Flügeltüren und möglichst wartungsfreundlichem Antrieb. Ideal nutzbar als Taxi am Zielort. Wir hoffen unseren Bus von 2016 vielleicht wieder zu sehen. Dieser sollte damals als Taxi genutzt werden…der lange Radstand lässt 18 offizielle Sitzplätze zu 😉

Wir freuen uns auf ähnliches Interesse und Unterstützung wie schon in 2016, um dieses Projekt erneut zum Erfolg zu führen.

Vielen Dank, PieMuth — Piet & Almuth

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GF PM 2401 – Zulassung erfolgt!

2018_Kennzeichen-

Nun sind es noch gut 5 Wochen bis zur Rallye:

Wir haben unser Fahrzeug zugelassen!
Mit dem Kennzeichen GF PM 2401 werden wir am 03.03.2018 an den Start gehen. Und es sind nicht nur die gleichen Kennzeichen wie bei der letzten Rallye, nein es sind sogar die selben.
Diese beiden geprägten Stücke Blech waren 2016 schon mit uns in Afrika und alles was am vorderen klebt, schwirrte einmal auf dem schwarzen Kontinent durch die Luft.

Die Woche war somit erfolgreich, und mit frischem TÜV und der heutigen Zulassung haben wir einen weiteren Schritt zum einsatzbereiten Kfz gemacht. Neben einigen mechanischen Arbeiten im Vorfeld bedanken wir uns ganz herzlich bei D. Schulze für die schnelle Beseitigung der Schwachstellen in der Karosse. TippTopp!

Jetzt haben wir also wieder die Finger am Fahrzeug:
Der bereits wartende Unterfahrschutz kann montiert werden und unser Innenausbau beginnt.
Außerdem können wir nun möglichst viele Kilometer unter die Räder nehmen, um alles auf Herz und Nieren zu prüfen.

Auch unsere Team-Aufkleber haben wir bereits liegen, die wir am WE anbringen wollen. (danke dafür)

Es wird also bestimmt nicht langweilig und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

2018_TeamAufkleber

 

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6 Wochen bis zur Rallye 2018

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Die Zeit bis zum Start läuft und hat die 6 Wochen Marke unterschritten.

Wir stecken in den Vorbereitungen:

Die Anmeldebestätigung hat uns erreicht und wir sind offiziell als Team für die Rallye März 2018 auf der DBB-Internetseite geführt. Startnummer 859 !!

Die ersten bestellten Teile für das Fahrzeug sind angekommen.

Die Unterkunft in Banjul vor Ort und der Rückflug sind gebucht.

Der neue Reisepass ist beantragt.

Alle benötigten Impfungen sind vorhanden.

Auch unsere Sponsorensuche hat begonnen. Wir hoffen auf ähnlich rege Unterstützung wie schon in 2016, um abermals ein qualitativ anständiges und in Gambia nützliches Fahrzeug zu überführen, welches dort vor Ort einen guten Versteigerungserlöß und somit einen hohen Spendenbeitrag erzielt.

Ein ganz großes Dankeschön geht schon jetzt an diejenigen die sich kurz nach der Bekanntgabe unserer Teilnahme bei uns gemeldet haben und direkt ihre Hilfe angeboten haben.

Für einen kleinen Rückblick sind die Zeitungsberichte aus 2016 hier zu finden. Viel Spaß!

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Wiederholungstäter:
Wir starten bei der Rallye im März 2018

Noch knapp 7 Wochen, dann fällt erneut der Startschuss!
Seit Freitag Nachmittag steht fest, dass wir in diesem Jahr wieder an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul teilnehmen können. Wahnsinn!!!
Von nun an läuft der Countdown und wir waren in der kurzen Zeit nicht untätig: Es sind mittlerweile 2 potenzielle Fahrzeuge gekauft, erste Teile und Ausrüstung sind bestellt und die Rallye-Anmeldung ist überwiesen.

Um noch die Randbedingungen zu schaffen wird heute noch ein Hotel in Banjul und der Rückflug nach Deutschland gebucht, sowie morgen der neue Reisepass beantragt (der alte läuft 2 Wochen zu früh ab, um die Visa zu erhalten).

Es gibt viel zu tun, wir sind jetzt schon mega gespannt was uns dieses Mal erwartet. Wir halten euch auf dem Laufenden :)

 

Teaser der Berichterstattung des MDR aus 2016:

Ein kleiner Film zu unserer Reise in 2016:

 

 

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Danke und frohe Weihnachten

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Nun geht das Jahr dem Ende zu und auch unsere Rallye aus dem März liegt schon eine Weile zurück.
Auch die November-Rallye hat ihr Ziel vor einigen Tagen erreicht und die Teilnehmer sind größtenteils schon zurück um mit ihren Familien Weihnachten zu feiern.

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Wir bedanken uns hier sehr herzlich für die großartige Unterstützung bei unserem Afrika-Abenteuer.

Die Rallye Dresden-Dakar-Banjul im März war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg.
Wir haben unseren Volkswagen Bus namens „Kurt“ wohlbehalten bis nach Gambia gebracht. Auf dem Weg dorthin haben wir tolle Menschen getroffen, interessante Orte gesehen und viele neue Situationen erlebt. Die anschließende Versteigerung aller Fahrzeuge in Banjul brachte bei dieser Rallye einen Erlöß von über 85000,- Euro, welcher direkt in die vor Ort unterstützten Projekte geflossen ist. Alle unsere Sachspenden fanden an unterschiedlicher Stelle dankbare Hände.

Vielen Dank für die helfenden Hände, die finanzielle Unterstützung, die vielen Sachspenden, die Arbeiten am Fahrzeug und insbesondere das Interesse an diesem Projekt!

Alles zusammen hat einen großen Anteil an diesem Abenteuer.

Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins nächste Jahr!

Team PieMuth

Almuth Ohainski und Piet Burscheid

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Zum nochmal Miterleben:

Die Facebook-Seite www.facebook.de/piemuth

Unser Reise-Kurzfilm www.youtube.com

Videos vom MDR www.youtube.com

Für Nacharmer www.rallye-dresden-dakar-banjul.com

Projekte in Gambia http://www.dbo-online.org

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Kurt kommt unter den Hammer

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Nun war es soweit: Die Auktion der Fahrzeuge!

Nachdem wir Samstag unseren Kurt komplett ausgeräumt hatten liessen wir ihn nochmal gegen ein paar Dalasis waschen und reinigen…naja, in Wirklichkeit fragte der gute Mann ob er unsere Lappen und Handfeger aus dem Auto nutzen konnte und als wir nach einer Stunde los wollten war Kurt einmal von aussen „abgewischt“…

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Wir reihten uns in die Kolonne ein und rollten alle gemeinsam ins Independence-Stadium. In 4er-Reihen stellten sich alle auf dem Vorplatz und schon begannen die ersten Interessenten durch die Aufstellung zu schleichen. Bei uns war nahezu niemand, der Interesse am T4 bekundete. Das war ein etwas komisches Gefühl.

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Dem einen oder anderen konnten wir dann doch noch ein paar Details zu Kurt vermitteln und wir lernten so unsinnige Details, dass getönte Scheiben in Gambia verboten seinen, man aber einen jährlichen Betrag zahlen kann, um sein Auto trotzdem so zu fahren…Bei uns ist es ja Folie welche entfernt werden könnte, also kein Problem!

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Als erstes kam ein mitgebrachtes Bobby-car unter den Hammer, welches von einem der Rallye-Teilnehmer ersteigert und einem kleinen Jungen aus dem Publikum geschenkt wurde. Der kleine Mann war sicher heute nicht mit der Vorstellung gestartet mit neuem Fahrzeug nach Hause zu fahren…

Dann ging es richtig los, das erste Rallye-Fahrzeug rollte vor die wartende Menge und der Auktionator quarkte in sein Megaphon: „Attention! Ford Mondeo, Starting-price 30000 Dalasis!“ Die potenziellen Käufer steigerten den Preis in 1000er Schritten (ca.120,-€) und nach einigen Minuten war die Nummer 703 unter dem Hammer.

Während wir anfänglich noch im Schatten sassen, kletterte die Sonne erbarmungslos immer höher an den Himmel und begann uns zu kochen.

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Und dann kam Kurt! (…ohne Helm und ohne Gurt). Almuth fuhr unseren Bus vor die Menge und es ging los: „Attention, weeedouubleyuuuu, tiiifoor, foohrciilder, staartinpraiss ziertifeif…!“
Wir waren gespannt und es ging los. Erst etwas verhalten und dann die ersten Sprünge von 46000 direkt auf 70000 und dann weiter über die 100000er-Marke, welche jedes mal von den Rallyeteilnehmern mit ordentlich Applaus begleitet wurde. Der MDR begann uns zu interviewen und während wir noch unsere bewusst hoch angesetzte Zielmarke von 200000 in das Mikrofon sprachen und ich kurzzeitig meine Umrechenkünste verlor war die Sache schon vorbei, ohne dass wir das Höchstgebot mitbekommen haben. 133000 Dalasis sind es geworden. Der höchste Wert der anwesenden VW-Busse. Ein Ergebnis mit dem wir absolut zufrieden sind. Diese 2995,-€ trägt unser T4 somit zur Gesamtspende für die DBO bei.

Die beiden jungen Käufer waren klasse und freuten sich über ihr neues Taxi. In einen normalen T4 bekommt man hier 14, in einen langen wie unseren sogar 18 Fahrgäste. Wenn man sich dann ausmahlt, dass das Gepäck noch auf das Dach kommt wird Kurt ganz schön zu schleppen haben. Wir haben die Käufer gefragt und können nun den Bus noch bis zu unserer Abreise nutzen.

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Im Anschluss ging es ins „Blue-Kitchen“ etwas essen und auf die Verkündung des Gesamtergebnis warten. Es sind 83500,-€ geworden! Grossartig! Da wir u.a. gestern sehen durften was mit dem Geld geschieht, ist das wirklich ein tolle Gefühl. Zusätzlich sind 3 Fahrzeuge direkt Projekten zugeführt worden uns somit nicht in der Aktionssumme enthalten.

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Da es erst 16Uhr war machten wir uns noch auf einen Krokodil-Pool nebst angeschlossenem Museum zu besuchen. Das Handy navigierte uns zielstrebig zu dem 12km entfernten Punkt. Auf dem Display waren es Strassen, in der Realität sah dies etwas anderes aus, und wir überlegten jedes mal ob wir mit dem T4 durch diese Gasse passen würden und ob Kurt geländegängig genug ist, um uns durch dieses Wohngebiet zu bringen.

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Wir kreisten den Zielpunkt ein, entschieden bei der ein oder anderen Gasse, dass der empfohlene Weg nicht ging und suchten eine Alternative. Und am Ende war da wirklich das Museum + Pool. Für 2 Euro Eintritt schauten wir uns etwas afrikanische Geschichte an und schlenderten dann durch einen wilden Garten zur eigentlichen Attraktion. Da lag ein Krokodil einige Meter vor uns und schien uns nicht zu registrieren. „Don´t touch the crocodile without a guide“ stand auf einem Schild. Ne, wollten wir auch nicht! Aber glücklicherweise gab es ja einen Guide und so kamen wir den Reptilen ganz schön nah. Streichelten sie und schüttelten ihnen die Hand. Nebenbei wurde uns so einiges erklärt und den Tieren etwas Fisch zum Fressen hingeworfen…dann werden sie sogar wirklich aktiv. Beeindruckendes Erlebnis.

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Auf dem Rückweg zum Auto kamen wir an einem kleinen Verkaufsstand vorbei und dort lag doch hinter den Kleiderständern ein 2m langes Krokodil…aus Plastik war ich überzeugt, aber das war nicht richtig. „Das ist immer hier“, erklärte uns Haddy „aber das tut nix. Ein weiteres lebt hier im Abwasserkanal, aber das kommt gerade nicht raus.“ — ne ist klar, Krokodil anstatt Katze.

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Da wir dicht am Cape Point waren, machten wir noch einen Abstecher an den Strand und hatten viele neue Freunde („Hello my friend! Where are you from? Germany? I like Germany!“ Wir schlenderten eine große Runde, beobachteten die Fischer, wie sie ihren Fang an Land brachten und konnten uns mit etwas Mühe davor retten ein paar Pferde streicheln zu müssen.

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Zurück am Auto versuchten wir uns auf dem Weg ins Hotel dicht am Wasser zu halten und wurden auf Nachfrage von 2 Einheimischen durch ein paar Schleichwege geschickt. „Not the right way, but an expierence“, sagten sie lachend. Etwas weiter steuerten wir dann noch eine kleine Bar an, assen toll Benechin und etwas Shrimps bis wir uns später auf in unser Zimmer machten. Ein Tag voller toller Eindrücke!

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Besichtigung der Projekte

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Nun waren wir in Gambia angekommen und es stand einiges auf dem Plan. Als erstes gab es ein kurzes Briefing im Hauptquartier der DBO. Neben der Versteigerung der Fahrzeuge gab es als die Möglichkeit an 2 unterschiedlichen Tagen 5 von der DBO unterstützten Hilfsprojekte zu besichtigen.

Allein die Anfahrt auf das Gelände war ungewohnt. Es ging eine ca 200m lange und unebene Sandpiste entlang. Alle Kinder dieser Strasse nahmen sich jedes der deutschen Autos vor und hofften eines der europäischen Mitbringsel zu ergattern. Mehr als 5 Kinder pro Seite liefen in einem Affenzahn neben unserem Bus her und riefen uns lauthals ihre wenigen deutschen Worte entgegen. Der Rest klopfte an die Hecktüren oder fuhr auf der Stossstange bis zum Tor mit. „Beklemmend“ ist vielleicht das richtige Wort dafür.

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Nach dem informativen Briefing mussten wir Kurt noch auf- bzw. ausräumen, denn die mitgebrachten Hilfsgüter waren für die letzten 3 Wochen Reise tief unter unserem doch so bequemen Kingsize-Bett versteckt. So waren wir früh auf dem Gelände der DBO und packten erstmal aus. Die Hilfsgüter konnten in einen bereitgestellten Container gestellt werden wenn man nicht selbst zu den Projekten fahren wollte…aber wir wollten ja.
Nachdem wir alles für den Container, die Lkw-Werkstatt, unser Hotelzimmer und die jeweiligen Projekte sortiert hatten, waren wir auch schon einmal gar gekocht. Wir brachten schnell einiges ins Hotel und fuhren dann ein wenig durch die wuselnden Gassen. Sehenswert: Früchte, Obst, Hello-Kitty-Fahrräder, grosse Reifen, kleine Reifen, mit und ohne Felge, Kühe, Holzkohle, Brennholz, Ziegen, Alu-Fenster, Nähzeug, Auto- und Mopedwerkstätten, Geldautomat, Metallbau, frisch produzierte Steine….das nur waren die ersten 100m, und alles scheint direkt vor Ort hergestellt zu werden…

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Überall komplett aufgebrauchte Autos als Lieferwagen, Taxi, Familienkutsche etc.! TÜV? Keine Chance! Viele alte Mercedes dominieren, überwiegend als Taxi genutzt, das Strassenbild und lassen bei jeder Beschleunigung eine derart schwarze Wolke stehen, dass die Feinstaub-Diskussion hier noch in sehr weiter Ferne zu liegen scheint.

Am Abend gab es lecker Barbecue im Blue-Kitchen und der Tag war schnell vorbei.

Am kommenden Morgen freuten wir uns auf den Ausflug und fuhren die Strecke mit unserem eigenen Fahrzeug. Als erstes erreichten wir das Aufklärung- und Krankenhausprojekt in Gunjur. Ein Projekt, welches sich aus einer kleinen Behandlungsstation über die Jahre zu einer der wichtigsten Anlaufstellen in dieser Region entwickelt hat. Wie uns erklärt wurde, werden hier neben der Krankheits- und Wundversorgung in der Regenzeit bis zu 150 Malaria-Patienten am Tag behandelt. Es gibt lediglich eine Registrationsgebühr von 25 Dalasis (ca. 60 cent) und die weitere Behandlung bis zur Genesung ist für die Patienten kostenfrei. Während man den Leiter der Station reden hört kreisen die Gedanken…wow, was machen die hier jeden Tag!!

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Weiterhin wird ein grosses Tabu-Thema hier aufgegriffen. Es gibt einen Schulungsraum über sexuell übertragbare Krankheiten, Verhütung, frühe Schwangerschaften, etc. um dieses Wissen nicht nur den Betroffenen zu vermitteln, sondern insbesondere diese als Wissensträger in ihre Familien und Freundeskreise zu schicken.

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Ein Gebäude mit einem „Skill-centrum“ gibt es ebenfalls. Hier sind gesammelte und gespendete Nähmaschinen aufgebaut, nach denen sich das ein oder andere Technik-Museum in Deutschland die Finger lecken würde. Die Frauen lernen hier die das Nähen. Durch das Verkaufen die Stücke wird neues Lernmaterial gekauft.

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Nun waren wir in der tollen Situation, durch Almuths vorherige Abstimmung mit dem Leiter hier vor Ort und der darauf wirklich umfangreichen Sachspende durch Frau Fuldner-Moser als Besitzerin der Fauna & Flora-Apotheke in Oebisfelde, ganz gezielt unseren Beitrag zu leisten. Es war grossartig, dass es die Zeit gab, die mitgebrachten Blutdruckmessgeräte und Vernebeler, sowie das hochwertige Verbandsmaterial persönlich zu übergeben. Und noch einmal grossartiger war es auch dem Auspacken bestätigt zu bekommen, dass dieses hier wirklich benötigt wird. Nochmal vielen Dank nach Oebisfelde bzw. Wolmirstedt.

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Mit diesen Eindrücken ging es weiter zur Kobisala-School nach Sanyang. Was hier mit einem kleinen Schulprojekt für die Schüler des „Kindergarten“ begann ist mittlerweile wirklich gross geworden. In Gambia beginnt die Schulpflicht der Kinder ab 7 Jahren. Eine grosse Problematik ist hierbei, dass in englisch gelehrt wird, jedoch nur wenige der Kinder bis zu diesem Zeitpunkt diese Sprache beherrschen. Somit bleiben viele auf der Strecke, da sie den vermittelten Inhalte nicht folgen können. Hier wurden Kinder ab dem Vorschulalter betreut und mit ihnen gearbeitet.

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Nach jedem Jahr konnte die Schule bisher um einen Klassenraum erweitert werden, um wiederum mit den Kleinsten zu beginnen und die bisherigen Schüler weiter betreuen zu können. Wir lernten einiges über das Schulsystem in Gambia und die Pläne dieser Schule. Als kleine Unterstützung konnten wir dem Schulleiter einen der mitgebrachten Erste-Hilfe-Rücksäcke übergeben, welcher mit Freunde entgegengenommen wurde.

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Dann ging es auf zum nahegelegenen Strand. „Paradise-Beach“…der Name passt. Ein paar bequeme Liegen am weitläufigen Strand, Palmen und ein nettes Restaurant liessen uns dort für einige Zeit relaxen. Wir stärkten uns mit dem „Catch of the day“ und genossen die kurze Pause.

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Etwas später stand das angekündigte Fussballspiel auf dem Plan. Gambia gegen Deutschland. Es war später Nachmittag als sich die Mannschaften auf dem (Tief-)Sandplatz gegenüber standen. Die spontan zusammengewürfelte Truppe der Rallye in Blau gegen die Heimmannschaft in Rot/weiss. Nach einem ehrgeizigen Spiel auf beiden Seiten endete das Spiel 4:3 für Gambia….war es der Heimvorteil??

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Ein großer Teil der Rallyetruppe fuhr anschliessend mit zu einem der Organisatoren auf ein gemütliches Grundstück und liess den Abend bei Feuer, einem Bierchen und netten Gesprächen ausklingen. Die geliebte als auch gefürchtete „Einsande-Liste“ wurde für einen guten Zweck versteigert und erziele einen Erlös von über 300,-€.

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Wir bekamen noch eine kurze Führung über das Gelände und sind uns einig, dass man es so gut in Gambia aushalten kann. …wer wie wir nicht weiss, wo die CashewNüsse herkommen sollte dieses nachholen und einmal den Saft einer dieser Früchte probieren…lecker!
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