Autokauf, Wiedersehensfreude und die ersten Tage Marokko

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06.03. + 07.03.
Es blieb spannend.
Das Ziel schon kurz vor Augen entschlossen sich unsere zwei autolosen Mitfahrer einen Ersatzwagen zu besorgen. Nach viel Einsatz des restlichen Teams in Algeciras, spanischen Verwandten und Bekannten in Deutschland und stundenlanger Durchforstung der spanischen Autoportale Spaniens fiel die Wahl auf einen kleinen Peugote 205, der in Sevilla stehen sollte.
Leider waren wir etwas zu spät dran, so dass wir in Sevilla übernachteten und am nächsten morgen zum Verkäufer fuhren und den kleinen Ersatzflitzer nach ein wenig Bürokratie und südländischer Gelassenheit mitnehmen konnten.

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Am Fährhafen in Algeciras trafen wir auf den restlichen Rallyetross – ein großartiges Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, jetzt war die Rallyestimmung richtig da!

Die Fährüberfahrt und die Einreise nach Marokko verliefen reibungslos, aber schleppend, so dass wir kaum in Marokko angekommen noch (nun zu 11. – wir und die CAC-Teams, mit einem Teil waren wir schon 2016 unterwegs) etwas zu Essen suchten, um uns dann satt und erschöpft in unseren Bus zu kuscheln.

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Etwas war neu für uns an diesem Tag – es regnete in Strömen und wollte auch nicht mehr aufhören, das hatten wir so noch nicht erlebt!

08.03.
Am nächsten morgen starteten wir früh, denn unser Tagesziel Fes lag rund 370 Kilometer (auf marokkanischen Straßen auf Grund von unterschiedlichstem Verkehr: von Fußgängern über Eselskarren bis hin zu Ziegen- und Schafsherden und Straßenbeschaffenheit keine ganz schnelle Angelegenheit) vor uns.

Unterwegs legten wir einen Zwischenstopp im schönen Chefchauen ein, wo wir uns zwischen den blauen Häuschen hindurch treiben ließen und die andere Kultur genossen.

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Erst im Dunkeln erreichten wir Fes, wo wir nah der Medina (Marokkanische „Altstadt“) auf einem „bewachten“ (wobei die Wächter eher als Parkuhren fungieren) Parkplatz übernachteten.

09.03.
Am nächsten morgen schlängelten wir uns durch die engen Gassen zum Bab Boujloud (dem westlichen Tor der Medina) und tranken dort unseren ersten Minztee.

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Auf dem Rückweg zum Auto entdecken wir in dem Gassen-Wirrwarr eine Gerberei – beeindruckend!

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Die heutige Tagesetappe sollte uns bis nach Ouzoud in den hohen Atlas führen. Eine Strecke mit vielen Serpentinen, viel hoch und runter und vor allem viel Fahrspaß (für Piet ;))
Dieses tolle Erlebnis wurde von einem neuen Geräusch überschattetet, unter Last und bei höheren Drehzahlen fing unserer Bus an zu pfeifen.
So mussten wir unser Liebling am nächsten morgen aufbocken und Ursachenforschung betreiben. Die Wasserpumpe wurde schnell als Schuldiger ausgemacht und da wir eine neue im Gepäck hatten (der Wechsel war auch kurz in Deutschland im Gespräch als dann doch die Zylinderkopfdichtung das Sorgenkind war) mit einigen geübten Handgriffen von Piet und Alex (CAC) getauscht – nun hatten wir wieder Ruhe beim Fahren und mussten uns keine Sorgen mehr machen.

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Aus 2 mach 4

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Das war eine kurze Nacht, doch erst einmal der Reihe nach:

Wir hatten es am ersten Tag ja bereits ab dem Start am Nachmittag bis nach Frankreich, kurz hinter die Stadt Metz, geschafft. Schon tagsüber ereilte uns die Nachricht, dass eines der Fahrzeuge des CAC-Teams tief in Frankreich ausgefallen war. Wir standen in Kontakt mit den Teammitgliedern, ob und was wir auf unsrer Fahrt (als letztes Fahrzeug) eventuell noch organisieren bzw. mitbringen konnten.

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Aber erst einmal hatten wir selbst noch ordentlich Strecke zu machen. Also ging es los, südlich an Paris vorbei, mit einem netten Stopp in Orléans mit etwas Kultur und einem schönen Kaffee.

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Inzwischen war auch der Plan für die Aufnahme des CAC-Teams fertig. Wir erreichten den defekten Frontera nach weiteren 300km spät am Abend und luden alles was in Afrika benötigt wird, oder werden könnte, in den Bus um. Dann ging es zu viert weiter durch die Nacht. Der Wagen wird zurück nach Deutschland transportiert.

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Jeder fand seinen Platz im Bus und nach knapp 1200km Gesamtfahrstrecke machten wir um 4Uhr nachts unseren Stopp. Trotz doppeltem Gepäck gab es doch wirklich 4 Schlafplätze im Bus…. :-)

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Gegen 9:00 ging es dann weiter: Tanken, Kaffee, Fahren…und das bei wunderbaren Wetter!
Aktuell sind wir ca 500km vor unserem ersten Treffpunkt mit allen anderen Rallyeteilnehmern im Süden von Spanien….

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Die Reise geht los!

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Jetzt sitzen wir in Frankreich und genießen bei strahlendem Sonnenschein unseren ersten Kaffee.

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Bis hier her war es in den letzten Tagen ein doch recht beschwerlicher Weg. Eigentlich waren wir in den letzten Zügen, hatten unsere Sponsorenaufkleber angebracht und wollten nur noch die letzten Handgriffe im Innenbereichen machen als Piet am Mittwoch Abend dabei zusehen musste wie unser Kühlersystem sich seines kompletten Kühlwassers entledigte.

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Ein geplatzter Schlauch! War er einfach nur porös oder steckt mehr dahinter? Diesen Abend verbrachten bis 3 Uhr mit der Ursachen-Suche und kamen am Ende zu dem ernüchternden Schluss, dass Verbrennungsgas ins Kühlwassersystem drückt. Hoffentlich nur die Zylinderkopfdichtung.

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Das musste zwingend gerichtet werden, damit unsere Fahrt starten kann. Der grobe Plan war schnell erzählt: Zylinderkopf runter – neue Dichtung dazwischen – Zylinderkopf wieder drauf.
Dank spontaner Unterstützung, schneller Teileunterstützung und vielen öligen Händen funktioniert alles wieder. VIELEN DANK!!!

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Am Sonntag Mittag ging es nach den letzten Restarbeiten dann endlich auf die Straße. Die erste Etappe führte uns bis nach Frankreich, wo wir uns dann spät in der Nacht schlafen legten.

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Bisher läuft alles gut: Neue Geräusche kommen dazu und verschwinden wieder, oder wir gewöhnen uns daran.
Aber wie wir vor zwei Jahren gelernt haben: „Weiterfahren – Beobachten“

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An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei unsere Sponsoren bedanken.

Ein großes Dankeschön an den Scheibendoktor Wolfsburg, die uns wieder wunderbar unseren Wohnraum abgedunkelt haben.

Danke auch an FROLEX Werbung für die Produktion und Unterstützung bei unserer Fahrzeug Beklebung.

Und natürlich vielen Dank an:

Fauna und Flora Apotheke Oebisfelde
EDEKA bahrs Oebisfelde
LVM Versicherung Gernot Hobusch Parsau
Gaststätte „Unter den Eichen“ Parsau
René Schulze Baustoffe&Dienstleistunungen Croya
AN Bauservice
Fleischerei Bernd Reinsdorf Parsau
Pokropp KFZ-Reparatur und Lackierarbeiten Reislingen
Winter-Buerke Consulting in Logistik

last but not least:

ein herzlicher Dank an alle privaten Unterstützer durch Sach-, Geld- und Ausrüstungsspenden, helfenden Hände sowie gute Wünsche und Gedanken für unsere Reise.

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Mit dem Bulli durch die Wüste – Artikel auf az-online.de

Mit dem Bulli durch die Wüste

Zum zweiten Mal nach 2016 nehmen die Ahnebecker Almuth Ohainski und Piet Burscheid an der Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul teil. Foto: Täger
Zum zweiten Mal nach 2016 nehmen die Ahnebecker Almuth Ohainski und Piet Burscheid an der Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul teil.

© Täger

Ahnebeck. Die Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul startet am 3. März zu ihrer 25. Auflage. Zum zweiten Mal mit dabei ist dann das Team „Piemuth“, bestehend aus den Ahnebeckern Almuth Ohainski und Piet Burscheid.

Mehr als 7000 Kilometer geht es für sie durch sieben Länder bis ins westafrikanische Gambia. Aber das ist nicht die einzige Besonderheit der Rallye. Es geht bei der „Diesel and Dust Challenge“, wie sich die vom Dresdner Verein Breitengrad veranstaltete Rallye auch nennt, nämlich nicht um den schnellsten Fahrer. Vielmehr verknüpft die zweimal jährlich startende Rallye Abenteuer und humanitäre Hilfe miteinander.

Fahrzeuge werden für guten Zweck versteigert

Alle Teams fahren mit älteren Gebrauchtwagen, die für die etwa dreiwöchige Tour aufbereitet wurden. Nach der Ankunft in der gambischen Hauptstadt Banjul werden die Fahrzeuge aller Teams versteigert. „Wir kommen bloß mit einem Koffer wieder zurück“, erklärt Burscheid. Die Fahrzeugversteigerung wird von der Dresden-Banjul-Organisation (DBO) übernommen. Bei der letzten Rallye im November kam so fast 75.000 Euro zusammen. Der Erlös geht an verschiedene nachhaltig angelegte Hilfsprojekte direkt vor Ort. Dazu zählen laut der Internetseite der DBO zum Beispiel Schulen, Krankenhäuser oder organisationseigene Ausbildungsbetriebe. Der 41-jährige Burscheid und seine 29-jährige Lebensgefährtin Ohainski werden mit einem VW T4 nach Gambia fahren – genau wie bereits 2016. Damals hatten die beiden gute Erfahrungen mit ihrem Transporter gemacht: „Bis auf eine verlorene Schraube von der Nummernschild-Halterung hatten wir keine Probleme.“ Außerdem seien Bullis in Gambia gefragt, was für die Versteigerung wichtig ist. Wichtigstes Ausstattungsmerkmal für die Bieter: „Der lange Radstand“, erklärt Burscheid. „Der alte Wagen ist ein Taxi geworden.“

Das jetzige Fahrzeug, ein Diesel mit 67 PS, wurde überholt, bekam neuen TÜV und einen Innenausbau für die Tour. Außerdem wurde es mit einem Unterbodenschutz versehen – schließlich geht es unter anderem mehrere Tage durch die Wüste und an einem Strand entlang. Überhaupt sei die Fahrt insgesamt einfach beeindruckend: „Es gibt jeden Tag etwas Neues zu sehen.“ Jetzt freuen sich die Beiden darauf, dass es bald los geht. Und auf ein Wiedersehen mit einigen Rallyeteilnehmern, die ebenfalls vor zwei Jahren dabei waren. „Unterschiedliche Kulturen, tolle Menschen sowohl vor Ort als auch bei der Rallye – es ist eine super Erfahrung.“

Unterstützung für Hilfsprojekte vor Ort

Die emotional bewegendsten Momente haben die beiden am Ziel erlebt, wo sie sich die Hilfsprojekte der DBO mit eigenen Augen ansehen und von deren Wichtigkeit überzeugen konnten. „Das hat einem ganz viel zurückgegeben“, erzählt Ohainski, die eine Apotheke in Oebisfelde leitet.

Ihre Chefin hatte damals Verbandsmaterial und Blutdruckgeräte als Spende mitgegeben. Den Bedarf dafür hatten sie im Vorfeld geklärt. Die Spenden dann persönlich auf der Krankenstation abgeben zu können, sei „großartig“ gewesen, berichtet Ohainski. Beide sind sich einig: „Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, dass es direkt ankommt.“

Weitere Sponsoren gesucht

Auch bei der in wenigen Tagen beginnenden Fahrt werden die beiden Ahnebecker wieder einige Hilfsgüter – unter anderem Zahnhygiene-Artikel – mit nach Gambia nehmen. Der Platz im Fahrzeug, in dem sie auch übernachten, ist allerdings begrenzt. Und es muss auch noch eine ganze Menge mitgenommen werden: Ersatzreifen und Proviant etwa.

Bedarf haben die beiden noch an einigen Ausrüstungsgegenständen wie Kanistern, altem Werkzeug, Starthilfekabeln und ähnlichem. Diese Gegenstände werden ebenfalls in Gambia verbleiben. Auf ihrer Team-Internetseite (www.piemuth.de) haben Ohainski und Burscheid eine Liste mit benötigten Teilen hinterlegt. Wer das Team unterstützt, kann sowohl auf der Homepage als auch mittels Aufkleber auf dem Rallye-Bulli genannt werden.

Kontakt ist telefonisch unter (0178) 1658889 sowie per E-Mail unter info@piemuth.de möglich. Auf der Internetseite geben die beiden außerdem viele spannende und eindrucksvolle Einblicke in die Rallye.

Von Alexander Täger

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Jetzt geht es bald los

Wir starten in einer Woche und es ist noch viel zu tun.

Jedoch haben wir auch in den vergangenen Tagen einige weitere Schritte am und um das Auto  absolviert und konnten den ein oder anderen Haken setzen. So bedanken wir uns wirklich herzlich beim Scheiben-Doktor in Wolfsburg. Wie schon vor 2 Jahren sind die Scheiben unseres Wohn- und Schlafzimmers nun wieder perfekt foliiert. Sieht klasse aus und schütz vor Sonne und all zu neugierigen Blicken. (Hintergrund-Info: In Gambia ist es nicht gestattet mit getönten Scheiben zu fahren, somit ist es wichtig, dass die Folie wieder abgenommen werden kann. Ausnahme: Wird die Strafe für das gesamte Jahr im Voraus gezahlt, sind die verdunkelten Scheiben „geduldet“…)

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Weiterhin geht ein großes Dankeschön an Frolex-Werbung in Wolfsburg. Hier werden wir wieder großartig bei der Erstellung der Aufkleber für den Bus unterstützt. Das Gesamt-Kunstwerk und die Vorstellung unserer zahlreichen Unterstützer folgt in Kürze.

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Es wird noch ein paar „Nachzügler“ geben. Gleichzeitig erhielten wir vom Game-Point aus Wolfsburg noch viele giveaways, die wir auf unserer Reise verteilen dürfen. DANKE!

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Für den Bus warten viele Teile auf den Einbau:

Die LED-Lichtleiste kommt auf´s Dach, frisches Öl und Filter sind geplant und der stabile neue Unterfahrschutz wird montiert. Eine dezente Höherlegung gibt uns 3-4 cm mehr Platz unter dem Bus. Zusätzlich wird der Innenausbau komplettiert und viele Dinge finden ihren Platz im Innenraum.

Ein Veröffentlichung im internen Blog bei Volkswagen hat weitere Unterstützer und Interessierte aufmerksam gemacht und somit auch ein paar weitere benötigte Ausrüstungsgegenstände von unserer Liste gestrichen…

Es geht also mit Vollgas weiter und wir sind bisher guter Dinge bis zum 03.03. fertig zu werden :-)

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PieMuth in der Zeitung

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Heute reichen wir euch 2 Zeitungsartikel nach, die bereits vor einigen Tagen erschienen sind:

Wir in der Gifhorner-Rundschau (08.02.2018):

Hilfe zur Selbsthilfe und großes Abenteuer

Piet Burscheid und Almuth Ohainski starten am 3. März zu einer Rallye und versteigern in Afrika ihren VW-Bus. „Wir finden, das ist eine großartige Verbindung zwischen Challenge und Charity. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe und ein großes Abenteuer.“ Wir – das sind Almuth Ohainski (29) und Piet Burscheid (41) aus Parsau. Und mit dem großen Abenteuer meinen sie ihre Teilnahme an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul. Am 3. März geht es los.

Bereits zum zweiten Mal machen sie mit bei der Challenge der Dresden Banjul Organisation (DBO), die in diesem Jahr zum 25. Mal stattfindet. 2016 sind sie schon einmal mit einem privat gekauften alten VW Bus nach Banjul in Gambia (Westafrika) gefahren. Und sind begeistert.

Burscheid: „Die Idee hinter der Rallye Dresden-Dakar-Banjul ist, dass Personen ein Fahrzeug in ihrem Heimatland erwerben und dieses, mit Hilfsgütern an Bord, in einer dreiwöchigen Reise über 7000 Kilometer nach Gambia fahren.“ Die Fahrzeuge würden dort meistbietend versteigert und der Erlös fließe direkt in die Projekte der DBO, zu denen ein Gesundheitszentrum, eine Kfz-Werkstatt gehören.

„Wir haben unseren Bus damals gut verkauft“, berichtet Burscheid. Zwei Gambier hätten sich damit den Traum von einem Taxiunternehmen erfüllt. Deswegen fiel auch in diesem Jahr die Wahl auf einen VW Bus mit langem Radstand, „weil so etwas da gefragt ist“. An Bord werden der VW-Versuchsingenieur und die Apothekerin wieder Hilfsgüter haben. Bei diesen, wie auch beim Kauf des Busses, haben Familie, Freunde, Bekannte und Firmen gespendet. Auf der Homepage www.piemuth.de können Menschen, die helfen wollen, Infos bekommen.

Vom 3. März bis zum 2. April wird das Parsauer Paar unterwegs für den guten Zweck sein. Es gibt mehrere Treffpunkte, die die Teilnehmer individuell anfahren, aber ab 13. März, ab der Grenze zu Mauretanien, geht es nur noch im Konvoi weiter.

Burscheid ist sich sicher, dass auch dieses Mal die Rallye so „funktionieren wird, wie wir uns das vorher gedacht haben“, nämlich dass der Bus einen guten Erlös erzielen wird und dass sie wieder die Spenden „persönlich aus unseren Händen an die Empfänger“ übergeben. Burscheid: „Der gute Zweck funktioniert hier.“ 

Und ein weiterer Artikel in der Aller-Zeitung (10.02.2018):

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Was muss noch in den Bus?

Wir sind gerade mitten in unserem Innenausbau. Während der Rallye 2016 haben wir uns ganz wohl in unserm Bus gefühlt, so dass wir hier nur Kleinigkeiten ändern werden.

Technisch wird es das ein oder andere Update geben, so werden wir diesmal auf eine CB-Funkanlage setzen, da die benutzten PMR-Funkgeräte doch eher bescheiden funktionierten. Auch Licht können wir nicht genug haben: Hier ist der Plan einen leistungsstarken LED-Lichtbalken zu verwenden. Dinge wie der Unterschutz haben sich bewährt und wandern wieder 1:1 ins, bzw. unter das Fahrzeug.

Wir wurden nun mehrfach gefragt, was denn noch benötigt wird.
Für die Fahrzeugausrüstung, die auch komplett in Gambia gespendet und an die einzelnen Projekte verteilt wird,  haben wir einen Überblick erstellt.

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So ist es z.B. nötig genügend Kraftstoffreserven (Blechkanister) und Ersatzreifen dabei zu haben. Eine 12V Kühlbox ist bei den Temperaturen großartig!

Solltet ihr also etwas in diese Richtung „über“ haben, wie z.B. den alten Spanngurt, der nicht mehr genutzt wird, da 5 neue da sind; eine Schaufel, die sich nicht mehr gut anfühlt oder etwas in Richtung Campingzubehör, welches einfach nicht mehr verwendet wird…wir freuen uns. Es wird uns auf der Fahrt gute Dienste leisten und nach Ankunft einen glücklichen Nutzer finden, denn wir kommen nur mit einem Koffer zurück 😉

Wir versuchen die Liste aktuell zu halten. Meldet euch gern per Mail, per Telefon (0178 1658889), kommt vorbei, denn die meisten kennen uns ja oder nutzt das Kontaktformular unter diesem Beitrag.

Dinge die wir nicht mitnehmen können, reichen wir natürlich gern zurück…oder lagern sie fürs nächste Mal ein 😉

Sachspenden, welche nichts mit der Fahrzeugausrüstung zu tun haben, sind hier erstmal außen vor. Hier versuchen wir den Platz im Bus für medizinische & pharmazeutische Dinge zu nutzen, welche in Gambia direkt an die Krankenstation und die Schulen gehen. Wir sind selbst gespannt was wir hier erreichen. Ihr werdet davon lesen…

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Ein paar bewegte Bilder

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Diesmal ohne viele Worte ein paar Bilder vom Wochenende:

Nach bestandenem TÜV und erfolgter Zulassung (hier noch vielen Dank an G. Hobusch LVM) ist die Entscheidung für das Fahrzeug gefallen, mit dem wir am 03.03.2018 nach Gambia starten:

Es ist wie im Jahr 2016 ein Volkswagen T4 geworden:

Erstzulassung 1997 und ganze 68 PS aus dem 1,9l TurboDiesel werden uns hoffentlich gut ans Ziel bringen.

Das Fahrzeug (und dessen Inhalt) ist nach wie vor der Hauptbestandteil dieser Reise:
Es soll uns erstens gut in Gambia ankommen lassen und zweitens durch einen möglichst hohen Ertrag bei der öffentlichen Versteigerung einen hohen Spendenbetrag generieren.  –> 100% der Verkaufssumme fließen in die Projekte der DBO!!!

Unsere Wahl fiel somit abermals auf einen Fensterbus mit langem Radstand, Flügeltüren und möglichst wartungsfreundlichem Antrieb. Ideal nutzbar als Taxi am Zielort. Wir hoffen unseren Bus von 2016 vielleicht wieder zu sehen. Dieser sollte damals als Taxi genutzt werden…der lange Radstand lässt 18 offizielle Sitzplätze zu 😉

Wir freuen uns auf ähnliches Interesse und Unterstützung wie schon in 2016, um dieses Projekt erneut zum Erfolg zu führen.

Vielen Dank, PieMuth — Piet & Almuth

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GF PM 2401 – Zulassung erfolgt!

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Nun sind es noch gut 5 Wochen bis zur Rallye:

Wir haben unser Fahrzeug zugelassen!
Mit dem Kennzeichen GF PM 2401 werden wir am 03.03.2018 an den Start gehen. Und es sind nicht nur die gleichen Kennzeichen wie bei der letzten Rallye, nein es sind sogar die selben.
Diese beiden geprägten Stücke Blech waren 2016 schon mit uns in Afrika und alles was am vorderen klebt, schwirrte einmal auf dem schwarzen Kontinent durch die Luft.

Die Woche war somit erfolgreich, und mit frischem TÜV und der heutigen Zulassung haben wir einen weiteren Schritt zum einsatzbereiten Kfz gemacht. Neben einigen mechanischen Arbeiten im Vorfeld bedanken wir uns ganz herzlich bei D. Schulze für die schnelle Beseitigung der Schwachstellen in der Karosse. TippTopp!

Jetzt haben wir also wieder die Finger am Fahrzeug:
Der bereits wartende Unterfahrschutz kann montiert werden und unser Innenausbau beginnt.
Außerdem können wir nun möglichst viele Kilometer unter die Räder nehmen, um alles auf Herz und Nieren zu prüfen.

Auch unsere Team-Aufkleber haben wir bereits liegen, die wir am WE anbringen wollen. (danke dafür)

Es wird also bestimmt nicht langweilig und wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

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6 Wochen bis zur Rallye 2018

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Die Zeit bis zum Start läuft und hat die 6 Wochen Marke unterschritten.

Wir stecken in den Vorbereitungen:

Die Anmeldebestätigung hat uns erreicht und wir sind offiziell als Team für die Rallye März 2018 auf der DBB-Internetseite geführt. Startnummer 859 !!

Die ersten bestellten Teile für das Fahrzeug sind angekommen.

Die Unterkunft in Banjul vor Ort und der Rückflug sind gebucht.

Der neue Reisepass ist beantragt.

Alle benötigten Impfungen sind vorhanden.

Auch unsere Sponsorensuche hat begonnen. Wir hoffen auf ähnlich rege Unterstützung wie schon in 2016, um abermals ein qualitativ anständiges und in Gambia nützliches Fahrzeug zu überführen, welches dort vor Ort einen guten Versteigerungserlöß und somit einen hohen Spendenbeitrag erzielt.

Ein ganz großes Dankeschön geht schon jetzt an diejenigen die sich kurz nach der Bekanntgabe unserer Teilnahme bei uns gemeldet haben und direkt ihre Hilfe angeboten haben.

Für einen kleinen Rückblick sind die Zeitungsberichte aus 2016 hier zu finden. Viel Spaß!

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