Aus 2 mach 4

Das war eine kurze Nacht, doch erst einmal der Reihe nach:

Wir hatten es am ersten Tag ja bereits ab dem Start am Nachmittag bis nach Frankreich, kurz hinter die Stadt Metz, geschafft. Schon tagsüber ereilte uns die Nachricht, dass eines der Fahrzeuge des CAC-Teams tief in Frankreich ausgefallen war. Wir standen in Kontakt mit den Teammitgliedern, ob und was wir auf unsrer Fahrt (als letztes Fahrzeug) eventuell noch organisieren bzw. mitbringen konnten.

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Aber erst einmal hatten wir selbst noch ordentlich Strecke zu machen. Also ging es los, südlich an Paris vorbei, mit einem netten Stopp in Orléans mit etwas Kultur und einem schönen Kaffee.

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Inzwischen war auch der Plan für die Aufnahme des CAC-Teams fertig. Wir erreichten den defekten Frontera nach weiteren 300km spät am Abend und luden alles was in Afrika benötigt wird, oder werden könnte, in den Bus um. Dann ging es zu viert weiter durch die Nacht. Der Wagen wird zurück nach Deutschland transportiert.

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Jeder fand seinen Platz im Bus und nach knapp 1200km Gesamtfahrstrecke machten wir um 4Uhr nachts unseren Stopp. Trotz doppeltem Gepäck gab es doch wirklich 4 Schlafplätze im Bus…. 🙂

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Gegen 9:00 ging es dann weiter: Tanken, Kaffee, Fahren…und das bei wunderbaren Wetter!
Aktuell sind wir ca 500km vor unserem ersten Treffpunkt mit allen anderen Rallyeteilnehmern im Süden von Spanien….

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Die Reise geht los!

Jetzt sitzen wir in Frankreich und genießen bei strahlendem Sonnenschein unseren ersten Kaffee.

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Bis hier her war es in den letzten Tagen ein doch recht beschwerlicher Weg. Eigentlich waren wir in den letzten Zügen, hatten unsere Sponsorenaufkleber angebracht und wollten nur noch die letzten Handgriffe im Innenbereichen machen als Piet am Mittwoch Abend dabei zusehen musste wie unser Kühlersystem sich seines kompletten Kühlwassers entledigte.

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Ein geplatzter Schlauch! War er einfach nur porös oder steckt mehr dahinter? Diesen Abend verbrachten bis 3 Uhr mit der Ursachen-Suche und kamen am Ende zu dem ernüchternden Schluss, dass Verbrennungsgas ins Kühlwassersystem drückt. Hoffentlich nur die Zylinderkopfdichtung.

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Das musste zwingend gerichtet werden, damit unsere Fahrt starten kann. Der grobe Plan war schnell erzählt: Zylinderkopf runter – neue Dichtung dazwischen – Zylinderkopf wieder drauf.
Dank spontaner Unterstützung, schneller Teileunterstützung und vielen öligen Händen funktioniert alles wieder. VIELEN DANK!!!

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Am Sonntag Mittag ging es nach den letzten Restarbeiten dann endlich auf die Straße. Die erste Etappe führte uns bis nach Frankreich, wo wir uns dann spät in der Nacht schlafen legten.

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Bisher läuft alles gut: Neue Geräusche kommen dazu und verschwinden wieder, oder wir gewöhnen uns daran.
Aber wie wir vor zwei Jahren gelernt haben: „Weiterfahren – Beobachten“

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An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei unsere Sponsoren bedanken.

Ein großes Dankeschön an den Scheibendoktor Wolfsburg, die uns wieder wunderbar unseren Wohnraum abgedunkelt haben.

Danke auch an FROLEX Werbung für die Produktion und Unterstützung bei unserer Fahrzeug Beklebung.

Und natürlich vielen Dank an:

Fauna und Flora Apotheke Oebisfelde
EDEKA bahrs Oebisfelde
LVM Versicherung Gernot Hobusch Parsau
Gaststätte „Unter den Eichen“ Parsau
René Schulze Baustoffe&Dienstleistunungen Croya
AN Bauservice
Fleischerei Bernd Reinsdorf Parsau
Pokropp KFZ-Reparatur und Lackierarbeiten Reislingen
Winter-Buerke Consulting in Logistik

last but not least:

ein herzlicher Dank an alle privaten Unterstützer durch Sach-, Geld- und Ausrüstungsspenden, helfenden Hände sowie gute Wünsche und Gedanken für unsere Reise.